Parador de León

Das Hostal de San Marcos ist eines der sehenswertesten und außergewöhnlichsten Hotels des alten Kontinents. Mit dem Bau des Gebäudes, in der Umgebung von León, neben der Brücke, die über den Fluss Bernesga führt, wurde im 16. Jahrhundert begonnen. Hier sollte der westliche Stammsitz des Militärordens von Santiago auf der Halbinsel entstehen. Das Gebäude wurde von König Ferdinand, dem katholischen König, finanziert. Das großartige Hotel ist ein wahres Museum mit herrschaftlichen Räumlichkeiten, einem Kreuzgang und einem spektakulären Kapitelsaal, großen und eleganten Gästezimmern, einer Bibliothek und einem wunderbaren Restaurant, in dem eine sorgfältig zubereitete traditionelle Gastronomie angeboten wird.

An der gemeißelten Hauptfassade, dem Kreuzgang, an der Kirche und ihrem großartigen Chorgestühl verewigten sich einige der bekanntesten Architekten und Bildhauer des Landes und des benachbarten Frankreich. Hinter den enormen Mauern fanden wichtige Ereignisse aus der spanischen Geschichte statt, wurden Kapitel des Ordens abgehalten, ereigneten sich berühmte Zusammenkünfte wie das von Quevedo und auch tragische Epochen, wie die Zweckentfremdung als Konzentrationslager während des spanischen Bürgerkriegs.

Im Laufe der Jahrhunderte kümmerten sich die Mönche um die gebeutelten Körper der Pilger, während die Ritter des Ordens die Halbinsel gegen die Araber verteidigten. Zum damaligen Zeitpunkt war San Marcos eine komplett eingerichtete Miniaturstadt mit Hühnerställen, Gärten, Lagerhallen, Viehställen, Weinkellern, einem Gefängnis und sogar mit einem eigenen Klerikerstab, Sanitätern und Bediensteten.

Auch heute noch werden im Gästehaus Reisende aus allen Teilen der Welt beherbergt, die hier eine Gelegenheit finden, in die Geschichte einzutauchen. Sie entdecken in diesem wunderbaren Rahmen eine große und einzigartige Stadt, deren Kulturgüter die Vergangenheit als Hauptstadt des Königreichs und ihre herausragende Rolle im Laufe der Jahrhunderte widerspiegeln.

León birgt herrliche Kleinode wie die gotische Kathedrale, mit einem der wunderbarsten Glasfenster ganz Europas, die romanischen Fresken in der Stiftskirche San Isidro, die auch als die „Sixtinischen Kapelle der Romanik“ bekannt ist, sowie die beeindruckende Fassade im Platereskenstil des Paradors selbst.

Auch die Stadt lässt sich nicht verstehen ohne den Zauber der Altstadt oder die Tapas im Stadtviertel Barrio Húmedo, ohne die Spaziergänge über die Plaza de San Martín und die Plaza de las Palomas, ohne die Wegstrecken auf dem Pilgerweg nach Santiago, die Ruta Romana, das Judenviertel und die Brunnen. León ist ein Synonym für ewige Schönheit - eine wunderbare Hinterlassenschaft, die niemanden unberührt lassen wird.

What our Amigos think

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BEATE
02/09/2016
10

Ein phantastisches Hotel in einer wunderschönen Stadt, schöne Zimmer, prima parken und sehr freundliches Personal, was will man mehr? Dazu noch sehr schöne Restaurantterrasse