Erzählungen von der Alhambra: Ein Urlaub in Granada

Washington Irvings Klassiker Die Alhambra ist eine Mischung aus eigenen Memoiren und der Fantasie eines Zeitreisenden. 1829 verbringt der amerikanische Schriftsteller einen ausgedehnten Urlaub in der Alhambra, ein maurischer Palast und Festung im spanischen Granada. Beeindruckt bezeichnet er die Stadt und besonders den Palast liebevoll als Paradies auf Erden.

Die Alhambra ist eine Verkörperung des poetischen Realismus: eine unterschwellige Verwebung eines iberischen Reiseberichts mit lyrischen Szenen und spontan auftretenden Gesängen und Wehklagen, gesprenkelt mit Geschichten über Landstreicher und romantisches Rittertum.

Parador Granada

Luxushotel Parador Granada

Viele Leser haben sich bereits nach der Lektüre des Romans auf den Weg nach Spanien gemacht, um diesen eindrucksvollen Palast zu besuchen. Der Parador Granada bietet nicht nur luxuriöse Zimmer, sondern auch einen spektakulären Blick auf die Alhambra

Auch in dem wunderschönen Luxushotel selbst hat die Geschichte ihre Spuren hinterlassen. Die Wände stammen aus dem 15. Jahrhundert, als ein Franziskanerkloster über einem ehemals maurischen Palast aus dem 14. Jahrhundert erbaut wurde. Um das Hotel finden Sie die königlichen Gärten und Höfe der Alhambra, die bezaubernde Eleganz und Grandeur der maurischen Königsresidenz und schließlich die Ruhestätte der Katholischen Könige

In seinem Buch beschreibt Irving die "grünen und fruchtbaren Täler” um die eindrucksvolle Stadtburg. Er spricht von einer Gegend, in der "selbst der Fels gezwungen scheint, Feigen, Orangen und Zitronen zu spenden und sich mit der Myrthe und der Rose zu schmücken.“

Suite Parador Granada

Die Alhambra und der Generalife

Die Stadtburg besteht aus mehreren wunderschönen Gebäuden, wie dem Löwenpalast, der seinen Namen den 12 Wasser spuckenden Steinlöwen um den Springbrunnen in der Hofmitte verdankt. Wasser ist in Granada reichlich vorhanden und in der maurischen Kultur findet die Bedeutung des wertvollen Guts Ausdruck in zahlreichen Springbrunnen und Quellen in der ganzen Stadt.

Karl V. baute diesen Palast innerhalb der Mauern der Alhambra, er erhielt den Namen Palast Karls V. und ist mit seinem Mauerwerk und den verwendeten Stilelementen ein wunderbares Beispiel der Spanischen Renaissance..

Unweit liegt auf dem Cerro del Sol der Generalife-Palast. Auch wenn er nicht als Bestandteil der Alhambra gilt, steht er doch mit ihr in Verbindung, da die maurischen Könige diesen Palast als Ruhestätte nutzten. Spazieren Sie über den Patio de la Acequia und erfreuen Sie sich an den üppigen grünen Gärten. Ursprünglich als klassisch orientalischer Garten angelegt, bekamen die Anlagen unter der Hand der Christen im 16. Jahrhundert ein eher italienisches Flair.

Vielleicht haben wir Ihr Interesse am Buch von Washington Irving geweckt – lesen Sie es und überzeugen Sie sich dann selbst von der Schönheit dieser Stadt!