Die Route der Weine von Rioja und Navarra

Lassen Sie sich von der alten Weinkultur Riojas und Navarras verzaubern und genießen Sie das reiche historisch-künstlerische Vermächtnis.

Tag 1
Abreisetag. Sonntag.
Rioja ist ein Synonym für Wein und hier ist die Weinkultur eine Lebensart, die Sie nur bei einem Besuch erleben können. Die Reise beginnt in der historischen Stadt Calahorra und ihren römischen Relikten. Besichtigen Sie die Kathedrale von Calahorra und den Bischofspalast. Der Ort eignet sich optimal als Ausgangspunkt, um La Rioja Baja kennen zu lernen. Dafür begeben Sie sich am besten auf die auch als östliche Rioja-Weinstraße bekannte Strecke. In Aldeanueva del Ebro können Sie das erste Weinmuseum besuchen, das in der Einsiedelei Nuestra Señora del Portal untergebracht ist. Suchen Sie fantastische Weingüter auf, in denen erlesene Weine gekeltert werden, wie die Bodegas Viña Herminia oder Bodega Torres Librada, letzteres liegt in Alfaro. Sehr empfehlenswert ist auch die Route der Romanik, bei der zwei nahe gelegene Stätten besondere Höhepunkte sind - die Estella-Route (45 km) und die Nájera-Route (65 km) sowie die Route der Dinosaurier (30 km), zu der mehr als 40 Ichniten-Fundorte (versteinerte Fußabdrücke) gehören. Rioja ist eine Weingegend, ein bevorzugter Ort, an dem dieses Erzeugnis seinen höchsten Ausdruck erlangt. In der Nähe von Calahorra können Sie die Kellereien der Rioja Baja, darunter das Weingut Torres Librada (Alfaro) und die Bodega Rioja Baja, Bodegas Viña Herminia (Aldeanuela del Ebro), aufsuchen. Besichtigen Sie in Calahorra die Kathedrale und den Bischofspalast. Das Saisongemüse Calahorras, Lamm und Früchte, die mit gutem Rioja-Wein abgerundet werden, lassen den Aufenthalt unvergesslich werden. Wenn Ihnen Zeit zum Entspannen bleibt, können Sie in nur 30 Kilometern Entfernung die wohltuenden natürlichen heißen Quellen in den Arnedillo-Thermen genießen.
Tag 2
Montag.
Bei der Ankunft in Olite zeigt sich am Horizont die Silhouette der Stadt. Dann spürt man, dass es noch viel zu entdecken gibt. Die Stadt bietet die Gelegenheit, den Palast der Könige von Navarra, die Kirche Sta. María la Real, die Kirche San Pedro Apóstol und die Plaza de Carlos III. aufzusuchen. Im Museum für Wein und Weinbau Navarras, das sich auf dem gleichen schönen Platz wie der Parador befindet, erfahren Sie mehr über die Welt des Weins. In der Ortschaft Olite sind die Weinkeller von Piedemonte, Marco Real und Bodega Ochoa besonders interessant.
Tag 3
Dienstag.
Die Stadt Santo Domingo de la Calzada ist ein ausgezeichneter Ausgangspunkt, um die Rioja Alta mit all ihrem Reichtum und ihrem weltweit berühmten Weinanbaugebiet kennen zu lernen. Es empfiehlt sich ein Besuch im Weinkellerei-Museum von Ontañón (Logroño), der Önologischen Station Haro (Haro), des Museums für Weinkultur in Vivanco (Briones) sowie einiger DOC-Weingüter, die besichtigt werden können sowie der Route „Weinarchitektur“ (Gehry, Calatrava, Moneo, u. a.). In Santo Domingo lassen sich der Torre Exenta, die Kathedrale (Hauptretabel, Mausoleum des Heiligen, Hühnerhaus, Kreuzgang) oder in der Nähe der Stadt San Millán de la Cogolla, das Kloster San Millán de Yuso und das Kloster San Millán de Suso entdecken. Aufgrund seiner Lage direkt am Jakobsweg eignet sich der Parador ideal für den Urlaub in der Natur und für Sportarten wie Golf und Trekking sowie für den Wintersportort Valdezcaray. Die Weine der Region harmonieren perfekt mit der berühmten Gastronomie des Rioja-Gebietes. Sie sollten unbedingt probieren: Kartoffeln auf Rioja-Art, gefüllte Piquillo-Paprika, Kabeljau auf die Art Riojas, Gemüseeintopf aus La Ribera und nicht zu vergessen die mit Rebholz gerillten Lammkoteletts. Hinweis: Der Restaurantservice für Gäste, die Halbpension buchen, wird im nahe gelegenen Parador de Santo Domingo de la Calzada (400 Meter entfernt) angeboten.