Die Route des Don Quijote

Lernen Sie im Gefolge des genialen Ritters die Schauplätze in La Mancha aus dem Roman und dem Leben von Miguel de Cervantes kennen.

Tage 1 und 2
Sonntag und Montag.
Kastilien-La Mancha ist das Land der Ebenen, das Land der fahrenden Ritter und Vasallen und der traumhaften Windmühlen. Auf den Spuren von Don Quijote erwartet Sie in der Region Toledo der Ort Oropesa, eine freundliche mittelalterliche Stadt mit zahlreichen gewaltigen Klöstern, Kirchen und Palästen. Der Parador, der bereits von der Autobahn Madrid - Extremadura zu sehen ist, legt Zeugnis für den Reichtum an Kulturdenkmälern und Landschaften in der Gegend ab. Das Hotel ist ein Raum der Entspannung mit Blick auf die Sierra de Gredos und verwöhnt den Gast mit den Köstlichkeiten der Gastronomie von La Mancha, in der Wildgerichte, Braten und hausgemachter Käse besonders erwähnenswert sind. Versüßen Sie sich das Leben mit dem berühmten Marzipan aus Toledo.
Tag 3
Dienstag.
In Richtung Nordwesen gelangt man nach Sigüenza, der Stadt des Doncel, die durch ihre Schönheit überrascht. Sie bietet eine einzigartige mittelalterliche, ummauerter Stadtanlage, die von der imposanten Burg, in der sich der Parador befindet, beherrscht wird. In diesem Ort finden sich Sehenswürdigkeiten wie die Kathedrale mit dem Grab des Doncel, einer der wichtigsten Skulpturen der spanischen Spätgotik, die Plaza Mayor, die Casa del Doncel, die Portada de las Clarisas de Santiago, die Pfarrkirche San Vicente und die Pfarrkirche von Sta. María. Plätze und Straßen zum Entdecken, zum Kennenlernen, zur Reise in eine glanzvolle Vergangenheit, eine Stadt, in der Sie sich auf besondere Weise von dieser Strecke durch die Ländereien von La Mancha, durch die Ländereien von Don Quijote und Sancho, verabschieden können. In die Gemeinde befinden sich die Salinen von Imón, denen die Stadt einen großen Teil ihres früheren Reichtums verdankt und die seit vielen Jahren die produktivsten der Iberischen Halbinsel sind. Eine Anlage von hohem ethnographischen Gewicht, die inzwischen stillgelegt ist. Übrigens dürfen Sie nicht weiterfahren, ohne den Fino Seguntino zu probieren, eine sehr erfrischende lokale Spezialität auf der Grundlage von Soda, rotem Wermut und Bierschaum, der mit einigen der berühmten Tapas serviert wird.
Tag 4
Mittwoch.
Wir lassen die Gegend Guadalajara hinter uns und kommen nach Cuenca, einer zauberhaft schönen Stadt mit unvergesslichen Winkeln und ihren hängenden Häusern, für die sie neben ihrer beeindruckenden Bauweise über der Schlucht des Huécar bekannt ist. Die Stadt an sich ist wunderschön. Hier sollten Sie u. a. die beliebte Plaza Mayor, die Kathedrale Santa María, die Kirchen San Julián und San Pedro, das Kloster der Barfüßerinnen sowie San Nicolás besichtigen. In kaum 30 Kilometern Entfernung lässt sich eine wunderbare Laune der Natur entdecken – die Ciudad Encantada. Sie besteht aus Kalksteinformationen, die den Eindruck vermitteln, man bewege sich zwischen Straßen, Plätzen, hohen Gebäuden, kleinen Wäldern, Tieren, römischen Brücken und sogar Schiffen. Wächter der Anlage ist ein riesiger Kopf. Neben dem historischen Vermächtnis spürt man in Cuenca auch auf Schritt und Tritt zeitgenössische Kunst. Besonders interessant sind das Museum für abstrakte Kunst, die Stiftung Antonio Pérez und die Ausstellung Espacio Torner. Angeboten wird auch die Möglichkeit, die Stadt aus der Vogelperspektive zu betrachten,denn sie gilt als einer der spektakulärsten Orte für eine Ballonfahrt. Im Parador erhalten Sie weitere Informationen über dieses unvergessliche Erlebnis.
Tag 5
Donnerstag.
Weiter geht es nach Süden. Dort erhebt sich inmitten der Ebene Albacete. In der größten Stadt in Kastilien-La Mancha erwartet uns der Parador. Er ähnelt einem Landgut in La Mancha. Dort haben Sie Gelegenheit auf einem 9-Loch-Pitch & Putt-Platz und einem Putt Green Golf zu spielen. In der Stadt sollten Sie unbedingt das interessante archäologische Gemeindemuseum, das Jugendstilmuseum für Besteck, mit einer sehr interessanten Ausstellung über die typischen Messer Albacetes und andere Schneidewerkzeuge besichtigen und durch die Straßen dieses belebten Ortes mit seinem breiten Kultur- und Freizeitangebot schlendern. Genießen Sie die kleinen Dinge des Lebens, beispielsweise die Tapas. Probieren Sie unbedingt die schmackhaften lokalen Spezialitäten wie den Pisto Manchego, Atascaburras und den „Ajo Mataero“. Es heißt, das Beste an Albacete - abgesehen von seinem gehärteten Stahl - sei seine Küche. Ganz in der Nähe liegt Chinchilla de Montearagón. Erklimmen Sie den steilen, verschlungenen Weg zur Burg - es lohnt sich. Sie haben einen unvergleichlichen Blick auf La Mancha und die endlose Ebene, für die sie berühmt ist. Weitere interessante kleine Orte sind Alcala del Júcar und die Sierra de Alcaraz y Segura. Ganz in der Nähe des Paradors liegt Chinchilla de Montearagón. Erklimmen Sie den steilen, verschlungenen Weg zur Burg - es lohnt sich. Sie haben einen unvergleichlichen Blick auf La Mancha und die endlose Ebene, für die sie berühmt ist. Weitere interessante kleine Orte sind Alcala del Júcar und die Sierra de Alcaraz y Segura.
Tag 6
Freitag.
Die nächste Etappe, bereits in der Provinz Ciudad Real, ist Almagro, eines der weißen Dörfer, das einem gestrandeten Schiff inmitten eines Flachlandozeans ähnelt. Die zur kunsthistorischen Stätte erklärte Ortschaft bietet ein reiches kulturelles Vermächtnis. Besuchen Sie unbedingt den Corral de Comedias, das einzige Theater, das seit Beginn des 17. Jahrhunderts intakt geblieben und noch in Betrieb ist. Hier wird regelmäßig das internationale Festival für klassisches Theater ausgerichtet. Aber es gibt noch weitere Sehenswürdigkeiten, u. a. das Lagerhaus der Fugger, die schöne Plaza Mayor, das nationale Theatermuseum und die zahlreichen Villen und Paläste, die in verschiedenen Teilen der Stadt zu finden sind. Ein echter Luxus ist es, die sonnigen Nachmittage zu genießen und in den Straßencafés der Plätze in Ruhe etwas zu trinken. Sie müssen unbedingt die Auberginen aus Almagro oder die typischen Spezialitäten wie Migas, Gachas, Duelos y Quebrantos und natürlich den Manchego-Käse probieren. Die Route der Schlösser führt Sie zu den Festungen Calatrava la Nueva, Doña Berenguela, Salvatierra und Calatrava la Vieja. In der Umgebung finden Sie einzigartige Orte wie die Nationalparks Cabañeros, Lagunas de Ruidera und Las Tablas de Daimiel - wahre Oasen inmitten der Ebene von La Mancha und ein Paradies für Vogelliebhaber.
Tag 7
Samstag.
Das Ende der Reise ist der Ort Manzanares, ein Platz zum Ausruhen und Entspannen nach dieser intensiven Rundfahrt. Seine Lage ist ideal zum Erkunden von La Mancha. Dörfer wie Tomelloso, Daimiel, Argamasilla de Alba, Valdepeñas erwarten Sie mit all ihrem Charme nur wenige Minuten entfernt oder Campo de Criptana. Hier entdecken Sie das Land der Riesen - die eindrucksvollen Windmühlen, von denen Cervantes inspiriert wurde. In der Gegend der endlosen Rebflächen können Sie sich für den Weintourismus anmelden und die Gelegenheit nutzen, Weingüter aufzusuchen und die Weine von La Mancha zu verkosten. In der Umgebung finden Sie einzigartige Orte wie die Nationalparks Cabañeros, Lagunas de Ruidera und Las Tablas de Daimiel - wahre Oasen inmitten der Ebene von La Mancha und ein Paradies für Vogelliebhaber. Nur 17 Kilometer entfernt liegt ein weiterer empfehlenswerter Ort, die einzigartige Fundstätte La Motilla del Azuer, die bedeutendste Stätte aus der Bronzezeit in La Mancha. Die Anlage besteht aus einem geschützten inneren Bereich, der aus einer Reihe konzentrischer Mauern um einen zentralen viereckigen Turm besteht. Dort steht der älteste dokumentierte Brunnen der Halbinsel.