Die Route des Silberwegs III

Der nördliche Abschnitt der legendären Route von Sevilla nach Gijón, die in den Weideflächen von Salamanca beginnt und bis zur kantabrischen Küste führt.

Tag 1
Abreisetag. Sonntag.
Hier verlassen wir die Umgebung Salamancas an der Grenze zu Portugal - Ciudad Rodrigo, ist eine wunderschöne historische Ortschaft. Der im Schloss von Heinrich II. von Trastámara eingerichtete Parador erhebt sich über der Stadt mit seinem eleganten Burgfried auf einem Felsen gleich einem Adlernest über den Flussauen des Águedas und bietet einen herrlichen Ausblick auf die Landschaft des Campo Charro. Die sehenswerte, zur historisch-künstlerischen Stadtanlage erklärte Ortschaft, bietet eine herrliche römische und mittelalterliche Architektur. Die Stadt ist vollständig von einer Mauer umgeben, die sich umrunden lässt. Schlendern Sie durch die von Palästen und Herrenhäusern gesäumten Straßen, entdecken Sie die Plaza Mayor mit ihrem aus dem 16. Jahrhundert stammenden Rathaus sowie die beeindruckende Kathedrale aus dem 12. Jahrhundert. Der Ort liegt im Herzen der Region. Deshalb lassen sich von hier aus ganz besondere Kleinstädte wie La Alberca und weitere Dörfer der Sierra de Francia mit ihren labyrinthischen Straßen, Steinhäusern mit Holzbalkonen, herrlichen Plätzen und Brunnen, auf denen die Zeit stehen geblieben zu sein scheint, entdecken. Auch Städtchen wie das bereits in Portugal gelegene Almeida mit seiner mauernbewehrten Stadtanlage, bei der es sich um eine ehemalige Verteidigungsanlage im Grenzgebiet beider Länder handelte, sind schnell erreichbar.
Tage 2 und 3
Montag und Dienstag.
Wir kommen in die Hauptstadt der Region Charra. Salamanca ist eine lebendige Universitätsstadt, voller historischer Gebäude und Plätze. Sie versprüht reiches Erbe und Schönheit. Begeben Sie sich mitten auf die barocke Plaza Mayor (18. Jahrhundert), öffnen Sie die Augen, lassen Sie sich von ihrer Schönheit und Harmonie verzaubern und betreten Sie eines der gemütlichen und charmanten Cafés und Gasthäuser, wie das altbekannte Novelty, auf ein Getränk. Entdecken Sie unter den zahlreichen Sehenswürdigkeiten die Casa de las Conchas (15. Jahrhundert), berühmt für ihre mit hunderten Muscheln verzierte Fassade, die Alte Kathedrale (13. Jahrhundert) und die Neue Kathedrale (16. bis 18. Jahrhundert) und besuchen Sie die Außenterrassen, um zwischen Wasserspeiern und Glocken zu schlendern oder sehen Sie sich die älteste Universität Spaniens (16. Jahrhundert) an, an deren Fassade Sie den berühmten Frosch suchen können, um sich einen Wunsch zu erfüllen. Natürlich sollten Sie nicht abreisen, ohne den Zauber des Gartens von Calixto und Melibea zu verspüren oder die Casa Lis, einen Jugendstile-Palast mit Glasfenstern, zu besichtigen. In der vom regen Universitätsbetrieb kulturell geprägten Stadt Salamanca ist es eine wahre Religion, Tapas essen zu gehen. Deshalb dürfen Sie den Parador nicht verlassen, ohne das Morucha-Rind, den Farinato oder den iberischen Schinken aus Guijuelo gekostet zu haben.
Tag 4
Mittwoch.
Die Route führt uns nach León und erlaubt uns, die Gastfreundschaft eines der großen Wahrzeichen des Jakobsweges zu genießen: den spektakulären Parador Hostal San Marcos, ein ehemaliges Pilgerhospital. Das kürzlich renovierte alte Kloster ist eines der großen architektonischen Prachtexemplare der Stadt, zusammen mit der Kathedrale, der Basilika von San Isidoro oder der Casa Botines. Es ist eines der wichtigsten Monumente der spanischen Renaissance und seine Fassade ist ein Juwel des plateresken Stils. Ein kulinarischer wie auch künstlerischer Tempel, in dem es unerlässlich ist, ein traditionelles Menü mit innovativen Akzenten und lokalen Produkten wie die exzellenten Wurstwaren Cecina (Rinderschinken) und Morcilla (Blustwurst) von León, das Lechazo (Milchlamm) von Kastilien und León (g.g.A.), Bohnen aus La Bañeza, das Eintopfgericht Cocido Maragato oder Reis mit Botillo zu entdecken. Und lassen Sie es nicht aus, die Stadt auf eigene Faust zu erkunden. Neben dem vielfältigen kulturellen Angebot, aus dem das Museum für zeitgenössische Kunst von Kastilien und León (MUSAC) hervorsticht, gibt es zwei wesentliche Stationen: das Romantische Viertel und den Húmedo. Entlang der Straßen und Plätze gibt es unzählige Bars, die dem Passanten neben einem Getränk auch die typischen Tapas der Region anbieten. Wenn Sie Zeit haben, bietet die Provinz León ein erstklassiges touristisches Angebot, von den berühmten Médulas bis zu den Höhlen von Valporquero über ein beeindruckendes Angebot an architektonischem Erbe wie in den Gebieten von Sahagún und Tierra de Campos oder Astorga. Man kann den Nationalpark Picos de Europa besuchen, den Jakobsweg genießen, dessen längste Strecke durch die Provinz führt, oder einen Ausflug in die Regionen der Flüsse Bernesga, Torío, Porma oder Curueño machen, die zusammen mit Laciana, Babia und Los Ancares zum Netz der Biosphärenreservate in Spanien gehören.
Tag 5
Donnerstag.
Wir machen einen Sprung vom Camino Francés (Französischer Weg) auf den Camino del Norte (Nördlicher Weg), um die Reise in Gijón abzuschließen, historisch, kommerziell, industriell, wo sich das Meer, die sanften Berge und die Stadt vereinen, was sie zu einer der attraktivsten Städte in Nordspanien macht. Ihr mildes Klima lädt das ganze Jahr über dazu ein, sie zu genießen. Der Strand von San Lorenzo, die Promenade, der Yachthafen, die Semana Negra (Schwarze Woche), das gesellschaftliche Leben und die festliche Atmosphäre laden dazu ein, die Stadt kennenzulernen. Es ist ein Muss, durch das Küstenviertel Cimadevilla zu schlendern und den Hügel von Santa Catalina zu erklimmen, wo Sie Chillidas Skulptur „Elogio del Horizonte“ (Lob des Horizonts) sehen und von wo aus Sie einen herrlichen Panoramablick auf die kantabrische Küste haben. Zu den vielen Attraktionen Gijóns gehören ein Netz von Museen und ein vielgestaltiges kulturelles Angebot: Internationales Filmfestival, Iberoamerikanische Buchmesse, Eisenbahnmuseum, Internationales Dudelsackmuseum, Geburtshaus Jovellanos, Museum Nicanor Piñole, Palast Revillagigedo, die Kulturstadt usw. Und wenn Sie ihrem Charme noch immer nicht erlegen sind, ist es an der Zeit, eine deftige Fabada, ein Eintopf aus weißen Bohnen, oder andere charakteristische Köstlichkeiten wie Cachopo, die asturische Variante von Cordon Bleu, oder den unschlagbaren Milchreis zu probieren. Auf dem Weg nach Galicien empfehlen wir einen Halt in Avilés, um das Niemeyer Museum und typische Fischerdörfer wie Candás, Luanco und Cudillero zu besuchen. Achten Sie auf die majestätischen Herrenhäuser, die über das ganze Gebiet verstreut sind!
Tage 6 und 7
Freitag und Samstag.
In der Gegenrichtung, auf dem Nördlichen Jakobsweg, endet die Reise in Gijón. Die Stadt gilt als historisch, kommerziell, industriell. Hier finden Meer, sanfte Berge und die Stadt zusammen. Diese Verbindung lässt sie zu einer der attraktivsten Städte Nordspaniens werden. Das milde Klima lädt das ganze Jahr über zum Verweilen ein. Der San-Lorenzo-Strand, die Strandpromenade, der Jachthafen, die Semana Negra, das gesellschaftliche Leben und die festliche Atmosphäre laden dazu ein, die Stadt kennen zu lernen. Sie sollten unbedingt durch das Fischerviertel Cimadevilla bummeln und auf den Santa-Catalina-Hügel steigen. Dort steht Chillidas Skulptur „Elogio del Horizonte“ - von hier aus bietet sich ein schöner Blick auf die kantabrische Küste. Neben den zahlreichen Sehenswürdigkeiten bietet Gijón ein umfangreiches Museumsnetz und ein vielfältiges kulturelles Angebot: das internationale Filmfestival, die ibero-amerikanische Buchmesse, das Eisenbahnmuseum, das internationale Dudelsackmuseum, das Geburtshaus von Jovellanos, das Museum Nicanor Piñole, den Revillagigedo-Palast sowie die Laboral Ciudad de la Cultura u.v.m. Sollten Sie jetzt noch nicht dem Charme der Stadt erlegen sein, ist es an der Zeit, eine herzhafte Fabada oder andere asturische Spezialitäten wie Cachopo oder den unschlagbaren Arroz con Leche zu probieren. Auf dem Weg nach Galicien lohnt sich ein Abstecher nach Avilés, um das Niemeyer-Museum und typische Fischerdörfer wie Candás, Luanco und Cudillero zu besuchen. Achten Sie auf die majestätischen indianischen Villen, die über das ganze Gebiet verstreut sind!