Die Route von Montserrat ins Valle de Arán

Von den symbolträchtigen Bergen Montserrats und seiner Abtei bis zu den Pyrenäen im Aran-Tal - erleben Sie die Schönheit Nordkataloniens

Tage 1 und 2
Sonntag und Montag.
Das Vorhaben beginnt in Barcelona, im Herzen des Naturgebietes Guillerías-Savasona. In diesem Parador können Sie die Stille und Ruhe an einem einzigartigen Ort genießen, umgeben von Bergen und mit einem herrlichen Blick auf den Lago de Sau, auf dem Wassersport getrieben wird. Vom Parador lassen sich Ausflüge in die Umgebung unternehmen. Wenn Sie eine einzigartige Aussicht genießen möchten, bietet sich eine Fahrt mit dem Heißluftballon an. Besuchen Sie unbedingt das im Jahr 1005 gegründete Kloster San Pere de Casserres sowie das alte Schloss. Das nahe gelegene Vic bietet interessante Besichtigungen, darunter das Bischofsmuseum von Vic, Glockenturm und Krypta der Kathedrale, die Queralt-Brücke, das Montcada-Schloss, Sant Sixt, Albergueria. Auch sollten Sie unbedingt die Altstadt aufsuchen und einen Spaziergang durch ihre Gassen machen. Probieren Sie auch die köstlichen Wurstwaren, im Besonderen die bekannte Salchichón-Wurst und die Llonganisa mit g. U.-Siegel. Auch das nahe gelegene Barcelona bietet die Gelegenheit zu einem Besuch,die man nutzen sollte. Eine gute Autostunde entfernt trifft man auf den legendären Gebirgszug Montserrat mit einer Benediktinerabtei, in der das stark verehrte Bildnis der Moreneta, der Schutzpatronin Barcelonas aufbewahrt wird. Wenn möglich, sollten Sie einer Veranstaltung des Knabenchors, einem der ältesten Europas, beiwohnen.
Tag 3
Dienstag.
Das in der Region Bages gelegene Cardona ist eine der ältesten Ortschaften Kataloniens aufgrund seine Reichtums durch die bekannten Salzminen und der militärischen Bedeutung des Schlosses von Cardona. Die beeindruckende Festung erhebt sich auf dem Gipfel einer Anhöhe. Dort befindet sich auch die beeindruckende Stiftskirche Sant Vicenç, ein perfektes Zeugnis der katalanischen Romanik. Ebenso interessant sind die Ruinen des Vicomte-Schlosses (12. bis 13. Jh.), der heutige Sitz des Paradors sowie der mittelalterliche Minyona-Turm. Auch der Besuch im von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannten Montaña de Sal lohnt sich ebenfalls unbedingt. Es handelt sich um eine weltweit einzigartige Bergwerksanlage aufgrund ihrer unterschiedlichen Verwerfungen und Adern sowie der Vielfältigkeit der hier abgebauten Mineralien. Darüber hinaus können Sie auch die verschiedenen, in Cardona angebotenen Salzarten kosten. Auch Liebhaber historischer industrieller Architektur kommen auf ihre Kosten. Ein absolutes Muss sind das Werk Fábricas del Paperer (1899) und La Costa (1879) mit einem originellen schrägen Wehr im Cardener Fluss. Ein günstiger Zeitpunkt für einen Besuch in der kleinen Ortschaft bietet sich während eines ihrer Stadtfeste, beispielsweise beim Pilzfest, der Feria de la Llanega, Ende Oktober oder während des Salzfestes, einem mittelalterlichen Fest Ende Mai oder während der Fiesta Mayor, die der Schutzpatronin des Ortes gewidmet ist und Anfang September mit den typischen „Correbous” begangen wird.
Tage 4 und 5
Mittwoch und Donnerstag.
Auf dem Weg nach Norden gelangt man zu einigen National- und Naturparks der Halbinsel. Dort bieten sich viele Gelegenheiten zu einem Halt an wunderschönen Plätzen und an Orten, die von der prächtigen Vergangenheit zeugen. Ausgangspunkt ist die Gegend um Lerida. In la Seu d’Urgell können Sie die romanische Kathedrale, die bestgehütete Kostbarkeiten des Ortes sowie die zur Natur hin geöffnete sehenswerte Umgebung entdecken. Besichtigen Sie auf jeden Fall das Diözesanmuseum, die romanische Kirche Sant Miguel und die Casa de la Ciudad, in der das Rathaus untergebracht ist. Schlendern Sie durch die Altstadt mit ihren Säulengängen und alten Herrenhäusern, darunter die Calle Canonges mit ihren zauberhaften Arkaden. Der Parque Olímpico del Segre, eine der Einrichtungen, die Sitz der Olympischen Spiele 1992 waren, wird für die Sportarten Kanufahren, Rafting und Hydrospeed genutzt. Auch Golf, BTT- Rennstrecken, Trekking und natürlich Skifahren gehören zum umfangreichen Angebot in den Pyrenäen Leridas. Der in den Vorläufern der Pyrenäen gelegene Naturpark Cadí-Moixero und der Naturpark Alt Pirineu bieten außerordentlich schönen Landschaften, die sich am Fuße des Gebirges entdecken lassen. Bei einem Besuch in der Hauptstadt des Käses sollten Sie den Aufenthalt unbedingt zum Kosten der köstlichen hausgemachten Käsesorten der Pyrenäen nutzen. Ergreifen Sie die Gelegenheit zu einem Besuch im nahe gelegenen Andorra und genießen Sie einen Einkaufstag, bei dem Sie auch den Wasser-Themenpark, den größten Wasser-Freizeitpark im Süden Europas, in Caldea mit seinen 25.000 m2, zum gesunden Entspannen aufsuchen können.
Tage 6 und 7
Freitag und Samstag.
Auf der Reise nach La Seu a Vielha zeigt sich dem Besucher die atemberaubende Schönheit der Pyrenäen. Bereits im Arán-Tal, in dem eine eigene Sprache gesprochen wird, empfiehlt sich die Route der Romanik, auf der Sie Orte wie Bossòst, Era Mair de Diu dera Purificación, Salardú mit der Kirche Sant Andrèu un Artíes mit der Kirche Santa María kennen lernen werden. Der Nationalpark Aigüestortes y del Estany de Sant Maurice, in dem Sie alle typischen Bestandteile des Hochgebirges vorfinden werden, ist zu jeder Jahreszeit von solcher Schönheit und Erhabenheit, dass Ihre Überraschung keine Grenzen kennt. In der Skisaison sollten Sie unbedingt die nahe gelegenen Pisten von Baqueira-Beret ausprobieren oder eine Fahrt mit dem Hundeschlitten genießen und sich anschließend im Spa des Paradors entspannen. Vielha bietet sowohl im Winter als auch im Sommer ein reges Leben. Auf seinen Straßen werden sie hübsche Häuser, charmante kleine Kundhandwerksgeschäfte, Delikatessenläden und zahlreiche Kneipen und Restaurants mit einem umfassenden Angebot an Tapas und typischen Gerichten finden. Probieren Sie unbedingt den stärksten Eintopf Olla aranesa oder als Kuriosität, den regionalen Kaviar, der in einem Werk hergestellt wird, das auch Führungen anbietet.