Die Silberroute II

Die Ruta de la Plata(Silberroute) ist der natürliche Weg, der seit der Antike das Kantabrische Meer mit der andalusischen Atlantikküste verbindet. Die Römer nutzten die Route und bauten sie zu einer Straße aus, auf der sie dieses Edelmetall transportierten und hinterließen uns so die Grundlage für ein fantastisches Vermächtnis, das Sie durch die Geschichte führt

Tag 1
Abreisetag. Sonntag.
Dieser schöne Ort ist eng mit dem Heiligtum der Muttergottes von Guadalupe verbunden. Es ist ein zum Nationaldenkmal erklärter, gemütlicher Ort, dessen Infrastruktur ideal angelegt ist, um die enorme Anzahl an Besuchern und Pilgern aufzunehmen, die das ganze Jahr über dieses wunderschöne Fleckchen in der Extremadura aufsuchen. Rund um das Kloster finden wir die typische volkstümliche Architektur.

Es lohnt sich, das Kloster Real Monasterio de Guadalupe zu erkunden, das Hospital de San Juan Bautista und das Colegio de Infantes oder das Colegio de Gramática oder die interessante traditionelle Bauweise, die man in jeder Straße und auf jeden Platz vorfindet.
Tag 2
Montag.
Die nächste Etappe unserer Reise entlang der Silberroute ist Plasencia. Die Stadt ist ein Geschenk, um die letzten Stunden in der Extremadura zu genießen und Sehenswürdigkeiten wie die Neue Kathedrale und die Alte Kathedrale zu besichtigen. Die Umgebung bei den Kathedralen offenbart wunderschöne Ecken.

Die belebte Plaza Mayor, der Bischofspalast, die Paläste der Marquis de Mirabel, der Palast von Carvajal-Girón, die Türme oder das Kloster San Vicente Ferrer sind weitere Orte von besonderem Interesse.
Tag 3
Dienstag.
In dieser reizenden und geschichtsträchtigen Gemeinde empfiehlt sich ein Besuch der Kathedrale aus dem 12. Jahrhundert, der Stadtmauer, die König Ferdinand II. von León begann zu bauen, des Rathauses aus dem 16. Jahrhundert, des Palacio de los Castro, des Palacio de los Águila, der Casa los Vázquez, der Cerralbo-Kapelle aus dem 16. und 17. Jahrhundert, des Klosters von San Francisco, der Kirche San Andrés, des Convento de las Claras und noch mehr. Ein Ort, der Sie durch die Geschichte reisen lässt...
Tag 4
Mittwoch.
Begeben Sie sich zur Plaza Mayor mit ihrem barocken Stil (18. Jh.), öffnen Sie die Augen und lassen Sie sich von der Schönheit und Harmonie dieses Platzes verzaubern. Von diesem geschäftigen Punkt der Stadt aus beginnt der Rundgang durch Salamanca, auf dem Sie die vielen Sehenswürdigkeiten entdecken können. Zu diesen gehören die Casa de las Conchas (deutsch Muschelhaus; 15. Jh.), die Alte Kathedrale (13. Jh.), die Neue Kathedrale (16. bis 18. Jh.) sowie die Universität (16. Jh) oder die zahlreichen Kirchen, Paläste und Archive.

Die Hauptstadt Salamanca ist ein wahrer kunsthistorischer Schatz. Eine Stadt, in der das universitäre Treiben durch die anhaltende kulturelle Aktivität pulsiert. In der umliegenden Gegend befindet sich die Region von Armuña (Castellanos de Villiquera, Monterrubio, Gomecello, La Velles), die für ihre Hülsenfrüchte berühmt ist. Hier führt die Silberroute durch bis nach Zamora.

Im Süden liegen Arapiles und Mozarbez. Ein weiteres historisches Kulturgut ist die im Weideland von Salamanca gelegene Ortschaft Ledesma.
na.
Tag 5
Donnerstag.
Die mitten auf der Silberroute liegende Stadt Zamora ist wegen ihrer zahlreichen Denkmäler, mit denen die Straßen und Plätze bestückt sind, einschließlich der wunderschönen Kathedrale, als die romanische Hauptstadt bekannt. Ganz in der Nähe der Stadt befinden sich Ortschaften von großem monumentalen Interesse, wie La Hiniesta.

Was man unbedingt besichtigen sollte, sind die Kathedrale, den mittelalterlichen Stadtkern, die Kirchen San Isidro, San Pedro und San Ildefonso, das Hospital de la Encarnación, den Palast der Momos usw. Es warten Kirchen, Paläste, ehemalige Herrenhäuser, Klöster und mittelalterliche Straßen darauf, entdeckt zu werden.
Tage 6 und 7
Freitag und Samstag.
Benavente ist der nächste Stopp unserer Route. Die Stadt liegt genau an dem Ort, an dem die fruchtbaren Täler von Esla, Órbigo und Tera zusammenkommen. Im Parador, der sich im Schloss Castillo de la Mota befindet, deutet alles darauf hin, dass es sich um ein Gebäude aus dem 12. Jahrhundert handelt, das zur Zeit der Wiederbevölkerung der Stadt durch Fernando II. errichtet wurde.

In Benavente gibt es viel zu sehen, so zum Beispiel die Kirche Sta. María de Azogue, die Kirche San Juan del Mercado sowie das im 16. Jahrhundert für die Pilger auf dem Jakobsweg errichtete Hospital de la Piedad.