Die Silberroute III

Die Ruta de la Plata(Silberroute) ist der natürliche Weg, der seit der Antike das Kantabrische Meer mit der andalusischen Atlantikküste verbindet. Die Römer nutzten die Route und bauten sie zu einer Straße aus, auf der sie dieses Edelmetall transportierten und hinterließen uns so die Grundlage für ein fantastisches Vermächtnis, das Sie durch die Geschichte führt.

Tag 1
Abreisetag. Sonntag.
In dieser reizenden und geschichtsträchtigen Gemeinde empfiehlt sich ein Besuch der Kathedrale aus dem 12. Jahrhundert, der Stadtmauer, die König Ferdinand II. von León begann zu bauen, des Rathauses aus dem 16. Jahrhundert, des Palacio de los Castro, des Palacio de los Águila, der Casa los Vázquez, der Cerralbo-Kapelle aus dem 16. und 17. Jahrhundert, des Klosters von San Francisco, der Kirche San Andrés, des Convento de las Claras und noch mehr. Ein Ort, der Sie durch die Geschichte reisen lässt...
Tage 2 und 3
Montag und Dienstag.
Begeben Sie sich zur Plaza Mayor mit ihrem barocken Stil (18. Jh.), öffnen Sie die Augen und lassen Sie sich von der Schönheit und Harmonie dieses Platzes verzaubern. Von diesem geschäftigen Punkt der Stadt aus beginnt der Rundgang durch Salamanca, auf dem Sie die vielen Sehenswürdigkeiten entdecken können. Zu diesen gehören die Casa de las Conchas (deutsch Muschelhaus; 15. Jh.), die Alte Kathedrale (13. Jh.), die Neue Kathedrale (16. bis 18. Jh.) sowie die Universität (16. Jh) oder die zahlreichen Kirchen, Paläste und Archive.

Die Hauptstadt Salamanca ist ein wahrer kunsthistorischer Schatz. Eine Stadt, in der das universitäre Treiben durch die anhaltende kulturelle Aktivität pulsiert. In der umliegenden Gegend befindet sich die Region von Armuña (Castellanos de Villiquera, Monterrubio, Gomecello, La Velles), die für ihre Hülsenfrüchte berühmt ist. Hier führt die Silberroute entlang bis nach Zamora.

Im Süden liegen Arapiles und Mozarbez. Ein weiteres historisches Kulturgut ist die im Weideland von Salamanca gelegene Ortschaft Ledesma
Tag 4
Mittwoch.
Der Weg nach Santiago macht einen Zwischenstopp in Villafranca del Bierzo, um Ihnen einen kleinen Vorgeschmack dessen zu geben, was Sie in der galicischen Hauptstadt erwartet. Die Kirche von Santiago, das berühmte Viertel von Los Tejedores, das auf den Ruinen einer alten Pilgerherberge erbaute Gebäude von La Anunciada oder die Kirche La Colegiata, sind nur ein paar der Wahrzeichen, die man in diesem Dorf besichtigen kann.
Tag 5
Donnerstag.
Diese galicische Seefahrerstadt an der Grenze zwischen Galicien und Asturien bietet uns am Ende der Route die nötige Ruhe, um traumhafte Orte und unterschiedliche Strände zu erkunden, von denen der Playa de las Catedrales und der Ría de Ribadeo besonders hervorstechen. Ebenfalls empfehlenswert sind das Fort von San Damiano, die Brücke Puente do Santos oder die nahegelegene Gemeinde Castropol.
Tage 6 und 7
Freitag und Samstag.
Gijón, eine Handels- und Industriestadt mit Geschichte. Das Zusammenspiel des Meeres, der sanften Berghänge und des Stadtbildes machen Gijón zu einer der attraktivsten Städte Nordspaniens. Der Strand Playa de San Lorenzo, die Strandpromenade, der Yachthafen, die Semana Negra („Schwarze Woche“), das Gesellschaftsleben und die Feierlaune laden zu einem Besuch der Stadt ein.

Das waren aber noch lange nicht alle Sehenswürdigkeit. Gijón verfügt über ein Netz von Museen und ein vielseitiges kulturelles Angebot (Internationales Filmfestival, Iberoamerikanische Buchmesse). Einige der Museen lohnen sich allein schon wegen ihrer Originalität, wie das Eisenbahnmuseum und das Internationale Dudelsackmuseum. Andere wiederum sind bekannten Persönlichkeiten der Stadt gewidmet, wozu u. a. das Geburtshaus von Jovellanos, das Museum von Nicanor Piñole und der Palast von Revillagigedo zählen.