Route auf den Spuren der Heiligen Teresa de Jesús

2015 wird in der Stadt Ávila der 500. Geburtstag der Heiligen Teresa gefeiert. Paradores möchte an diesen Feierlichkeiten mit einem Kulturangebot teilnehmen - mit einer Route auf den Spuren der Heiligen Teresa de Jesús. Die Gäste können das ganz besondere Erbe in den Paradores kennen lernen, die den größten Einfluss der Heiligen Theresa besitzen. 

Tag 1
Abreisetag. Sonntag.
Toledo war eine der wesentlichen Etappen im Leben der Heiligen Teresa, denn hier begann sie ihre Gedanken, Sorgen und Absichten erstmalig aufzuschreiben - es war der Beginn ihres reichen und umfassenden schriftstellerischen Werkes.

Gleichzeitig erwarb sie sich auch dank ihres Handelns in Toledo einen ausgezeichneten Ruf, der ihr später bei der Gründung und Verbreitung ihrer Botschaft hilfreich war.

Zunächst war das Karmeliterkloster in einem Gebäude in der Straße San Juan de Dios, mitten im Judenviertel Toledos, untergebracht. Ein Jahr später fand der Umzug in das heutige Gebäude an der Plaza de Santa Teresa de Jesús statt, die sich ganz in der Nähe der Puerta del Cambrón befindet. Das Kloster gilt als Rückzugsort der Heiligen Theresa; hier verbrachte sie lange Aufenthalte in Toledo.

1577 kehrte die Heilige Teresa nach Toledo heim und zog sich ins Kloster zurück. Sie nahm dort ihre schriftstellerische Arbeit wieder auf und schloss den literarischen Kreis der Heiligen Teresa und der Stadt Toledo ab.
Tag 2
Montag.
In der Stadt Segovia befindet sich die neunte Gründungsstätte der Heiligen, die unter sehr riskanten Umständen gegründet wurde.

Die Heilige gelangte nach Segovia in Begleitung von fünf Ordensschwestern, von denen zwei aus Segovia stammten, dem Ritter Antonio Gaitán, Julián de Ávila, einem Kleriker und dem Ordensbruder Fray Juan de la Cruz, der dem Glauben der Encarnación de Ávila angehörte. Hier im Kloster von San José der barfüßigen Karmeliterinnen, begann sie mit der Niederschrift der „Las Moradas”.

In Segovia lassen Sie sich am besten von den einzelnen Winkeln der Stadt überraschen, denn jede Straße und ihre Gebäude erzählen von längst vergangenen Zeiten, beispielsweise das Aquädukt, die Kathedrale und die arabische Festung, der Alcázar, berichten von einer prächtigen Vergangenheit, deren Zeitzeugen die Kirchen San Esteban, San Justo, San Martín und San Millán sind.

In der Umgebung sollten Sie unbedingt den Königspalast der La Granja de San Ildefonso (Palast und Gartenanlage aus dem 18. Jahrhundert) und den Palast von Riofrío aufsuchen.
Tag 3
Dienstag.
Am 10. August 1568 gelangte die Heilige Teresa nach Valladolid.

Valladolid schätzte die Bedeutung der Stiftung durch die Heilige Teresa für die Stadt sehr hoch ein. Im Jahr 1968 wurde sie deshalb von der Ortschaft zur Ehrenbürgerin ernannt. Die Straße um das Stadtviertel, in dem sich das Kloster befindet, ist auch unter der Bezeichnung „Rondilla de Santa Teresa” bekannt.
Das Karmeliterkloster ist einer der bedeutendsten Orte aller, von der Heiligen Teresa gegründeten. Die Klosterkirche und die Zelle, in der sie ihre Aufenthalte im Kloster verbrachte, sind obligate Besichtigungen.

Die Unterkunft in Tordesillas, ein Ort, der immer eng mit den Königen und der Geschichte Spaniens verbunden war, ist durchdrungen von einem der bedeutendsten Ereignisse in der Geschichte der Stadt - die Unterzeichnung des Vertrags von Tordesillas am 17. Juni 1494, mit dem sich die Königreiche Kastilien und Portugal die Seerechte und die Eroberung des Atlantiks aufteilten.
Tage 4 und 5
Mittwoch und Donnerstag.
Die Heilige Teresa gelangte im Jahr 1570 nach Salamanca und gründete hier ihre siebte Stiftung. Auch diese Stadt verströmt an vielen Plätzen den Geist und den Einfluss der Heiligen.

Besonders sehenswert sind die Casa de Santa Teresa, in der Straße Crespo Rascón, das Kloster von San Esteban (in dem die Dominikanermönche der heiligen Theresa während ihres Aufenthalts in Salamanca Unterstützung leisteten), die Universität Pontificia, die zur Universität von Salamanca gehört, und die Kathedrale von Salamanca, in der sich als besondere Kostbarkeit die der Heiligen Teresa de Jesús gewidmete Kapelle befindet, und schließlich die Plaza Mayor, an der ein Medaillon mit einem Abbild der Heiligen angebracht ist; es befindet sich im Pabellón de Petrineros.
Tage 6 und 7
Freitag und Samstag.
Ávila ist von allen die wichtigste Stadt der Heiligen Teresa de Jesús.

Hier verbrachte sie ihre Kindheit, Jugend und Reife, Jahre voller Vorfreude, Projekte und Ausgangspunkte. Es ist auch der Endpunkt ihrer Reisen nach ihrer Rückkehr von ihren Gründungen. Ihr Leben verläuft parallel zum goldenen Zeitalter der Stadt.

Ein Bummel durch die Straßen des Ortes zur Erinnerung an ihr Leben und ihre Bemühungen ist ein absolutes Muss.

Zu den schönsten Sehenswürdigkeiten gehören die Kirche und das Kloster der Santa Teresa, das Geburtshaus der Teresa de Ávila, die Kirche San Juan Bautista, das Taufbecken, das Kloster Nuestra Señora de Gracia, das Kloster La Encarnación, das Kloster San José (Las Madres) sowie das königliche Kloster Santo Tomás.