Route der Almoraviden und Almohaden

Diese Route führt mitten in das ehemalige Al-Ándalus. Dort finden sich lebendige Spuren der  Almoraviden- und Almohadendynastien.

Tag 1
Abreisetag. Sonntag.
Die auf einem spektakulären behauenen Felsen liegende Ortschaft Arcos de la Frontera ist ein malerischer Ort in Cádiz voller Plätze, die die arabische Vergangenheit des Städtchens spiegeln. Türme, Kirchen und herrliche Aussichtspunkte mit Ausblicken auf den Fluss Guadalete stellen nur einige der zahllosen Schönheiten dieser Stadt dar, die mitten auf dem Weg der weißen Dörfer und in der Nähe des Naturparks Alcornocales liegt.
Tage 2 und 3
Montag und Dienstag.
Ronda ist eine Stadt von immenser Schönheit. Auf jeder ihrer Straßen spürt man die arabische Vergangenheit, denn Izn-Rand Onda - so lautete der damalige Ortsname, was soviel bedeutet wie „Stadt des Schlosses“– war eine der Hauptstädte des islamischen Spaniens und besitzt heute noch Sehenswürdigkeiten wie das arabische Bad, die alte Brücke, die Casa del Gigante und die Casa de Mondragón. In Ronda gibt es aber auch eine Stierkampfarena und eine neue Brücke zu besichtigen.
Tage 4 und 5
Mittwoch und Donnerstag.
Aufgrund seiner außerordentlich günstigen geographischen Lage siedelten in Antequera verschiedene Kulturen, die der Stadt ein interessantes kulturelles Erbe hinterließen. Eine der wichtigsten Sehenswürdigkeiten ist die Dolmenanlage von Menga, Viera und Romeral, die aus der Bronzezeit stammt. Ein Spaziergang durch die Altstadt von Antequera kommt einer Zeitreise gleich. Interessant ist eine Besichtigung der Kirchen San Juan Bautista und San Sebastián, unter anderen, und der Alcazaba. Sehenswert ist ebenfalls der kleine Tempel des Castillo del Papabellotas sowie die Paläste aus dem 17. und 18. Jahrhundert. Sie alle zeichnen sich durch einen markanten spanischen Barock aus. Im Stadtzentrum von Antequera steht die aus dem 16. Jahrhundert stammende Stiftskirche Real Colegiata de San Sebastián. Eine Besichtigung des Klosters Encarnación und im Anschluss der Plaza del Coso Viejo, einem hübschen Stierkampfplatz in der Nähe des Klosters, sollte man sich keinesfalls entgehen lassen. Dies ist nur ein kleiner Ausschnitt der Überraschungen, die sich in Antequera entdecken lassen.
Tage 6 und 7
Freitag und Samstag.
Málaga war einst eine arabische Stadt und ihre Alcazaba ist ein wunderschönes Beispiel für dieses Erbe. Sie war einst der Palast der Nazaridenkönige und mit ihrem Bau wurde im 11. Jahrhundert begonnen. Heute ist in diesem arabischen Palast das archäologische Provinzmuseum untergebracht. Weitere Sehenswürdigkeiten sind die Kathedrale, das Kathedralenmuseum sowie das Santuario de la Virgen de la Victoria. Auch ein Besuch im Museum für schöne Künste und im kürzlich eröffneten Picasso Museum lohnt sich unbedingt.