Die Route durch das Grüne Spanien II

Genießen Sie die malerische kantabrische Küste vom Baskenland bis nach Galicien unter Einbeziehung der grandiosen Picos de Europa.

Tag 1
Abreisetag. Sonntag.
Wir beginnen diese knapp 600 km lange Reise im äußersten Westen. Hondarribia ist einer der schönsten Fischerorte. Er besitzt den größten Charme an der Küste Kantabriens. Ein Hinweis gilt der hübschen Altstadt mit der Stadtmauer, die zur sehenswerten Anlage erklärt wurde. Hier befindet sich das Stadttor Puerta de Santa María Atea und die prächtige Flaniermeile Calle Mayor, mit ihren alten Villen, darunter vor allem das Rathaus, die Casa Zuloaga und die Casa Iriarte. Ein Bummel durch diese Straßen ist ein wahrer Genuss, den hinzu kommt noch die Möglichkeit, die köstliche Gastronomie und die berühmten Pinchos zu kosten. Suchen Sie auch unbedingt den Hafen auf. Das nur wenige Kilometer entfernt liegende San Sebastián verlangt zweifellos einen obligaten Besuch mit einem Spaziergang am La-Concha-Strand. Genießen Sie die schöne Ortschaft und ihre wunderbare Altstadt, ein gastronomisches Heiligtum, eine richtige „Miniaturküche“. Hondarribia liegt bereits in der Nähe zu Frankreich und bietet einen guten Ausgangspunkt für die glamouröse Küste des französischen Baskenlandes.
Tag 2
Montag.
Mitten in der Ebene Álavas liegt der Parador de Argomaniz, nur wenige Kilometer von Vitoria-Gasteiz entfernt. Die Stadt bietet unbedingt eine hohe Lebensqualität, vor allem wegen der zahlreichen Naturräume und ihres Grüngürtels. Zahlreichen Museen laden zu einer Besichtigung ein. Außerdem sind sie alle in Gebäuden untergebracht, die selbst schon einen Besuch lohnen. Hervorzuheben sind vor allem Artium, das baskische Museum für zeitgenössische Kunst, das Museum für Kirchenkunst, das naturwissenschaftliche Museum BIBAT, das Fournier-Spielkartenmuseum sowie das archäologische Museum. Vergessen Sie nicht, sich die schöne Kathedrale Santa María bzw. die alte Kathedrale anzusehen, deren Restaurierungsarbeiten Kent Follet zu seinem bekannten Werk „Die Säulen der Erde“ inspirierten sowie die aus dem Mittelalter stammende Altstadt, die Kirchen San Miguel und San Pedro, den Vicente-Turm, die Paläste Villasuso und Montehermoso. Wie überall im Baskenland handelt es sich beim Txikiteo um eine stark verwurzelte Tradition. Achten Sie auf den Tag des Pintxo Pote, der je nach Gegend zu einem anderen Zeitpunkt stattfindet, denn an diesem Wochentag wird in den Kneipen eine Tapa pro Getränk zu einem besonders günstigen Preis angeboten. Es gibt mehrere Routen!
Tage 3 und 4
Dienstag und Mittwoch.
Ab hier befinden wir uns auf kantabrischem Boden. Limpias verdankt seine Bekanntheit dem Cristo de la Agonía, der für seine Lebenserscheinungen in Form von Tränen, Schweiß und Blut bekannt ist. Die Figur befindet sich in der Kirche San Pedro. In der Nähe gibt es viele interessante Seefahrerstädte, beispielsweise Laredo - hier erstreckt sich der Strand La Salvé, einer der ausgedehntesten und schönsten in der Region, Castro Urdiales und Santoña. Die Gegend eignet sich hervorragend zum Rudern und Kanufahren. Interessant ist auch ein Besuch im Naturpark Cabárceno, ein 750 Hektar großes Gelände - hier leben mehr als hundert Tierarten aus fünf Kontinenten in Halbfreiheit - oder ein Ausflug ins Ansón-Tal. Santander mit seinen Rabas und dem Botín-Zentrum und Bilbao mit seinen berühmten Pintxos (Appetithäppchen) und dem Guggenheim-Museum sind weitere faszinierende Reiseziele, die Sie sich keinesfalls entgehen lassen sollten. Probieren Sie unbedingt die traditionellen Sardellen in Olivenöl. Sie sind zugleich ein Souvenir, mit dem Sie sicher richtig liegen.
Tag 5
Donnerstag.
Weiter geht es auf der Reise und wir gelangen nun in die wilde Gegend der Picos de Europa auf dem traditionellen Jakobsweg, der von der Küste nach Liébana führt und sich dem Ort über die Flussgebiete des Nansa und das Lamasón-Tal nähert. Von hier aus bestehen zwei Möglichkeiten, die erste verläuft durch den Collado de Pasaneu ins Bedoya-Tal und die zweite über den Collado de Arceón nach Lebeña. In Castro verbinden sich beide Wege erneut und führen den Flusslauf des Deva hinauf bis Potes. Inmitten der beeindruckend abfallenden Felswände, in einer idyllischen Gebirgslandschaft im Nationalpark Picos de Europa steht der Parador de Fuente Dé neben der Seilbahn. Sie sollten unbedingt hinauf fahren, um das Panorama des Tals in 2000 Metern Höhe zu genießen. Dort liegt die Eingangspforte zu zauberhaften Wäldern, Berghängen und Aussichtspunkten, die ein Naturparadies unvergleichlicher Schönheit bilden. Die gotische Kirche Santo Toribio de Liébana gilt als der bedeutendste Sakralbau im Tal. Hier wird das Lignim Crucis, der größte erhaltene Splitter vom Kreuze Christi, aufbewahrt. Interessant ist auch ein Besuch in Potes, der mozarabischen Kirche von Lebeña und dem Heiligtum von San Tirso. Bei der Rückkehr von den Ausflügen in die Umgebung bietet der Eintopf Cocido lebaniego die beste Stärkung. Sie sollten auch unbedingt den besonderen, in Höhlen gereiften Picón Bejes-Tresviso-Käse kosten.
Tag 6
Freitag.
Asturien erlebt in diesen Gegenden seinen höchsten Ausdruck. In der Ortschaft Cangas de Onís empfehlen wir Ihnen, die römische Brücke aufzusuchen, an der eine Kopie des Siegeskreuzes aus dem 10. Jahrhundert hängt, mit dem an die Schlacht von Covadonga erinnert wird sowie die Eremitage von Santa Cruz und den Cortés-Palast zu besichtigen. Um tief in die Kultur des Fürstentums einzutauchen, ist es ein Muss, eine der vielen Apfelpressen aufzusuchen. Dort wird der Ausschank des Apfelweins regelrecht zelebriert. Kosten Sie den Wein mit Cabrales-Käse oder den vielen und reichlich vorhandenen Köstlichkeiten, die in dieser Gegend zubereitet werden. Ausflugsziel von Wanderern und Bergsteigern, in der Nähe des Nationalparks Picos de Europa. Besuchen Sie die Casa Dago, das Besucher-Empfangszentrum. Die Königliche Stätte von Covadonga, eine Pilgerstätte, in der sich La Santina befindet, ist neben den Seen von Covadonga (Enol und La Ercina) und der Cares-Route eine weitere Sehenswürdigkeit der Gegend.
Tag 7
Samstag.
Auf der Reise ins Landesinnere ist das Ziel Vilalba, ein altes und stattliches Land, eine Gegend voller Legenden - hier beherrschen die Flussauen und die Ebene die Landschaft. In der Nähe von Vilalba befinden sich die natürlichen Gebiete der Flüsse Magdalena und Ladra sowie die Charca Medicinal del Alligal mit ihrem Thermalwasser. Hier bietet sich die Gelegenheit, die authentische galicische Küche zu entdecken - wir empfehlen Ihnen, traditionelle Gerichte wie den Pulpo a feira, die Zorza-Käse-Pastete und die köstlichen, mit Sahne gefüllten Filloas zu probieren. In der kalten Jahreszeit können Sie auch stärkende Gerichte wie die galicische Bouillon und Eintöpfe zu sich nehmen. Wenn Sie zur Weihnachtszeit unterwegs sind, sollten Sie sich den köstlichen und prächtigen „Kapaun von Vilalba“ nicht entgehen lassen - ein kastrierter und gemästeter Hahn. Ein Besuch in zwei nahe gelegenen Städten darf nicht versäumt werden: Mondoñedo, eine kleine kopfsteingepflasterte Stadt, inmitten grüner Berge, die zur historisch-künstlerischen Stätte erklärt wurde. Die Stimmung hier ist zauberhaft. Im Winter zieht der Nebel über die engen Gassen, in denen die Zeit stehen geblieben zu sein scheint und im Sommer leuchtet die wunderschöne Kathedrale, die zum Nationaldenkmal erklärt wurde, noch heller. Vergessen Sie nicht, Ihren Gaumen mit der köstlichen Mondoñedo-Torte zu verwöhnen. Eine weitere Stadt, von der Sie begeistert sein werden, ist Lugo. Dort wartet bereits die römische Stadtmauer auf die Besucher. Aufgrund ihres perfekten Zustands gehört sie zum Weltkulturerbe. Darüber hinaus bietet der Ort eine der besten Küchen Galiciens - hier gelten die Tapas als Religion.