Route des Naturparks von Gredos und des Nationalparks von Monfragüe

Diese Reiseroute ist vor allem für die Liebhaber der Geschichte und der Natur in ihrem Urzustand gedacht. Ausflüge zu den zahlreichen schönen und geschichtlich interessanten Orten in der Umgebung von Madrid und den angrenzenden Provinzen sind vorgesehen.

Tage 1 und 2
Sonntag und Montag.
Auf dieser Reise werden Sie einige Tage in der Natur, voller Geschichte und Erholung genießen. Gredos ist ein riesiges Granitfelsengebirge, ein Naturraum, der als das Rückgrat der iberischen Halbinsel gilt. Das gesamte Gebiet erhebt sich als wertvollste Region im gesamten Zentralmassiv. Die um die Berge herum verstreut an Berghängen und in Tälern liegenden Ortschaften bewahren auch heute noch eine volkstümliche und ländliche Architektur.

Im Parador selbst erhalten Sie umfassende Information über zahlreiche Wanderausflüge zu Fuß oder mit dem Pferd, auf denen Sie die Sierra und ihre gesamte landschaftliche Schönheit genießen können. Vielleicht haben Sie ja das Glück, auf einem dieser Ausflüge einen der hier heimischen spanischen Steinböcke sehen zu können.
Tag 3
Dienstag.
Der sehenswerte und unvergleichlich schöne Parador de Jarandilla ist ein optimaler Ausgangspunkt für die Entdeckung des Klosters von Yuste, in dem Kaiser Karl V. seine letzten Tage verbrachte. Ebenfalls interessant ist ein Ausflug in die Natur, beispielsweise zur Schlucht Garganta de la Olla. Empfehlenswert sind auch die kleinen Ortschaften in der Region La Vera, vor allem Valverde und Villanueva.

Zwischen den Ausläufern der Sierra de Gredos und der Stadt Plasencia befinden sich diese drei nördlichsten Regionen, durch die die Flüsse Ambroz, Jerte und Tiétar ihren Lauf nehmen. Sie sind alle Zuflüsse des Tajo, und bilden eine natürliche Grenze zwischen ihnen und den Bergen hinter der Sierra und der Sierra de Tormantos.
Tage 4 und 5
Mittwoch und Donnerstag.
Plasencia, die letzte Etappe auf diesem Abschnitt des Silberwegs ist ein Geschenk für die letzten Stunden des Landes Extremadura, ein wertvolles Präsent, das Sie bei einem Besuch der neuen und der alten Kathedrale genießen werden. In der Umgebung der Kathedrale finden sich zauberhafte Plätze. Die belebte Plaza Mayor, der Bischofspalast, die Paläste des Marquis de Mirabel, von Carvajal-Girón, von las Torres sowie das Kloster San Vicente Ferrer sind nur einige besondere Empfehlungen in dieser Stadt.

Da Plasencia ganz in der Nähe des Nationalparks Monfragüe liegt, ist ein Besuch dort ein absolutes Muss. Das einzigartige Landschaftsgebiet erstreckt sich auf einer Fläche von 17.852 ha. Das Naturschutzgebiet verläuft zu beiden Seiten des Flusses Río Tajo. Hier leben Mönchsgeier, Kaiseradler, Schwarzstörche, Gänsegeier, Königsuhu, Steinadler, Luchse, Fischotter und viele mehr.
Tage 6 und 7
Freitag und Samstag.
Die Macha mit ihren endlosen Ebenen, das Land der fahrenden Ritter und Vasallen, bietet Ihnen die Gelegenheit, es auf dieser Reise kennen zu lernen. Die Route beginnt in Oropesa, mit einem Besuch des Jesuitenkollegs aus dem 16. Jahrhundert, der Kirche Nuestra Señora de la Asunción (15. Jahrhundert) sowie dem Palacio Nuevo, ebenfalls aus dem 15. Jahrhundert.